Pfeiffers Aussagen sind nicht zielführend

Hannover. Die Jungen Liberalen Niedersachsen kritisieren den  Kriminologen Christian Pfeiffer bezüglich seiner Aussagen zur Abschaffung der Hauptschule. „Diese abzuschaffen hilft nicht dabei, die bestehenden Gewaltprobleme zu lösen. Viel wichtiger ist es, der Hauptschule ein neues Profil zu geben und dabei zu einer praxisorientierten Schule zu machen“, erklärt der Landesvorsitzende Matthias SEESTERN-PAULY.

Die Jungen Liberalen treten daher für einen Erhalt der Hauptschule ein, fordern aber eine generelle Umstrukturierung. „Die Hauptschule darf nicht zur Resteschule verkommen, in der die Schüler das Gefühl erhalten, nicht mehr dazu zu gehören. Eine solche Situation erzeugt Frustration, Perspektivlosigkeit und letztendlich auch Gewalt“, so der Landesvorsitzende.


Nach Ansicht der FDP-Nachwuchsorganisation hat die Hauptschule eine klare Zukunftschance, wenn diese politisch gewollt, von den Schulträgern und der Wirtschaft getragen sowie von der Öffentlichkeit anerkannt ist. „Pfeiffers Aussagen sind hingegen kontraproduktiv und tragen nicht dazu bei praxisorientierte Schüler zu fördern“, betont SEESTERN-PAULY.

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Joris Stietenroth

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