Klares Bekenntnis zum Fach Erdkunde

Nachhaltigkeit, Klimawandel, Geopolitik, Umweltthemen – die Liste ist beliebig verlängerbar und zeigt die Relevanz des Faches Erdkunde, denn es sind vor allem diese Bereiche, die uns in Zukunft gesellschaftlich und politisch beschäftigen werden. Statt Erdkunde eine höhere Relevanz einzuräumen, können wir allerdings beobachten, dass beispielsweise in Hessen und Baden-Württemberg Erdkunde zunehmend im Stundenplan verdrängt wird. Auch die Einführung von G9 tat diesem bundesweiten Trend keinen Abbruch. Niedersachsen bildet keine Ausnahme, denn an niedersächsischen Schulen wird Erdkunde in der Unterstufe in einigen Klassenstufen nur epochal (ein Halbjahr lang) angeboten, in der 11. Klasse lediglich einstündig pro Woche unterrichtet. Erschwerend kommt hinzu, dass an manchen Schulen kaum noch ein Grundkurs in der Oberstufe angeboten werden kann.

Die JuLis sehen die vielen Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht und möchten sie in Chancen umwandeln. Wir Junge Liberale betrachten Bildung als den Garanten für eine fortschrittliche und innovative Gesellschaft. Entscheidend sind hierbei allerdings auch die Lerninhalte und die Art der Wissensvermittlung. Die Jungen Liberalen erkennen Erdkunde daher als facettenreiches Fach an, das viele zukunftsrelevante Fragen behandelt.

Die Jungen Liberalen Niedersachsen fordern, dass …

  • das Fach Erdkunde bis zum Kursunterricht (Q1/Q2) mindestens zwei Stunden pro Woche unterrichtet werden und auch nicht mit anderen Fächern zusammengelegt werden soll. Dies kann u.a. beispielsweise über die Nutzung sogenannter Wahlpflichtstunden realisiert werden.
  • Im Schulalltag soll mehr Raum für Exkursionen und Projektunterricht im Fach Erdkunde eingeräumt werden. Hier bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, die Unterrichtsinhalte interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten und somit auch ein besseres Lernen zu ermöglichen.
  • Auch eine fächerübergreifende Kooperation hinsichtlich der Vermittlung von Unterrichtsinhalten sollte stärker fokussiert werden, denn nur so kann der Komplexität der Welt Rechnung getragen werden.

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